Nachtaufnahmen – Sternenfotografie

Nachtaufnahme (oben): Sachseln, Sarnen und im Hintergrund der Pilatus und das Stanserhorn

Nachtaufnahmen bzw. Aufnahmen vom Sternenhimmel setzen verschiedene Dinge voraus:

  1. gute Planung

  2. viel Geduld

  3. gute Ausrüstung

  4. gute Kenntnisse bei der Nachbearbeitung

Die hier abgebildeten Aufnahme wurden mit der Nikon D800  gemacht und mit Photoshop nachbearbeitet.

Orte und Sternenhimmel

Sarnersee | D750 12-24mm

Will man einen Ort mit einem Sternenhimmel kombinieren, so wird das auf Grund des Kontrastumfangs meistens zu einem Debakel. In der obigen Aufnahme sieht man mit Blick gegen Norden die Gemeinde Sachseln und Sarnen. Hinter dem Pilatus beleuchtet die Stadt Luzern den Himmel. Die Lichtverschmutzung von bereits wenigen Häusern hat einen gewaltigen Einfluss auf die Technik, die bei der Aufnahme eingesetzt werden muss.

Sternenhimmel ohne störendes Licht

Aufnahmen in einer Dunklen Umgebung fern ab von der Zivilisation sind wesentlich einfach er zu gestalten. Nur dorthinzugelangen ist oft schwieriger. Alle Abgelegenheit hilft allerdings nicht, wenn der Mond am Firmament steht. Deshalb: notieren Sie alle Termine mit Leermond im Kalender  – vorallem über die Herbst- und Wintermonate. Denn ein weiteres, Kriterium ist die Luftfeuchtigkeit. Je feuchter die Luft, desto mehr Wolken – was per se nicht schlecht sein muss- und das Licht wird an den kleinen Wassertropfen reflektiert. Die Folge ist ein erheblicher Kontrastverlust, der die kleinen Sterne übertönt. Nach rund einer halben Stunde haben sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt und die Arbeit kann beginnen. Wer jetzt eine Taschenlampe braucht um seine Kamera zu bedienen macht die Anpassung des Auges zu unwirksam. Ich habe deshalb immer eine Stirnlampe mit dunkelroter Lampe dabei. So sehe ich genug während meine Augen im „Nachtmodus“ bleiben.